Wir sind neu verliebt….

…. Ja, ich gestehe es, wir sind neu verliebt. Auch wenn die Andere entäuscht ist, manchmal muss man eben seinem Herzen folgen!!!

Es geht natürlich um ein neues Spielfeld!!! Wir hatten uns vor ein paar Wochen entschieden, mal wieder eine neue Location auszuprobieren. Dadurch sind wir auf die Anlage von Hotguns in Sternebeck gestoßen. Auch wenn die Anreise abenteuerlich ist, entschädigt die Anlage für alles. Wenn man Paintball in perfekter Umgebung spielen möchte, ist diese Anlage defintiv der falsche Ort. Wenn man aber die Priorität auf Woodland, Ursprung und aufs Wesentliche auslegt, ist dies genau die richtige Lokalität.
Es gibt keine neu gebauten Toiletten, die Anmeldung erfolgt in einem alten NVA-Unterstand, der Chrono ist mehr oder weniger auf dem Feld und die Netze haben auch schon bessere Tage gesehen. Aber dafür entschädigt die Anlage für alle „Entbehrungen“. Wir hatten das Glück, dass wir jedesmal die einzigen Spieler auf der Anlage waren und so frei schalten und walten konnten. Dadurch haben wir uns entschieden, alle Felder in das Spiel zu integrieren und als ein großes Spielfeld zu nutzen. Das bedeutet, das man ca. 10 ha bespielen kann!!
Da wir jedesmal mit nur 8-10 Leuten anwesend waren, kam es beim Spiel noch mehr als bisher auf Strategie und Taktik an. Ich muss gestehen, dass ich völlig neue Erfahrungen dadurch gewonnen habe.
Auch kommen dadurch Spiele mit einer Rundenzeit von bis zu 2,5 h zustande. Ebenfalls sollte man den Adrenalinausstoß nicht vergessen, wenn man mehrere Minuten durch das Gelände schleicht, ohne das ein Gegner auch nur zu sehen ist, um dann kurz vor der perfekten Position aus dem Gebüsch „abgeschossen“ zu werden. Man fängt an, sich auf das Wesentliche zu beschränken, das Gelände permanent zu sondieren und lieber mit dem ersten Schuss so lange zu warten, bis die Position der anderen Mitspieler einigermaßen klar ist.
Ein weiteres Highlight war natürlich auch der erste weibliche Mitkämpfer an unserer Seite. Nach dem Luisa sich sehr kurzfristig entschieden hatte mal mitzukommen, kam scheinbar nach der Ankunft auf der Anlage und dem Zusammenbau der Markierer eine leichte Panik bei ihr auf. So entschied sie sich am Anfang, dem Spiel von außen beizuwohnen. Es bedurfte langer Zusicherungen bis sie sich entschied einen Mantel überzuwerfen und die Maske aufzusetzen, um dann mit uns auf´s Spielfeld zu kommen und Foto´s zu machen.
Als dieser Schritt getan war, wählten wir die Spielvariante der Geiselbefreiung… Luisa als Geisel, optimal! Was jedoch die Befreier nicht vermuteten, dass sich bei Luisa das „Stockholm-Syndrom“ einstellte und sie nach dem Abschuss eines „Geiselnehmers“ sich dessen Markierer griff und ebenfalls auf ihre „Befreier“ schoss.
Ok, nach dem Spiel stellte sie fest, dass es auch Spaß macht, aktiv am Geschehen teilzunehmen. Ab diesem Zeitpunkt war sie mit Markierer auf dem Feld unterwegs. Respekt noch einmal dafür!!
Fazit für uns: Wir haben ein neues Zuhause. Sicherlich werden wir nicht immer hier spielen, aber gewiss werden wir diese Anlage häufig besuchen….

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