Der Anfang 21. Juni 2014 (Rückblick)

Der Anfang…

Nachdem der Entschluss gefasst wurde, mal Paintball spielen zu gehen, zog noch lange Zeit ins Land. Anfängliche Begeisterung wich der Erkenntnis, dass keiner von uns wirklich Ahnung hatte, auf was wir uns da einlassen. So verschob sich der Plan für unser Spiel von Monat zu Monat. Bis sich Duane der Sache annahm und einfach mal einen Termin auf der Paintballanlage in Garzau vorschlug. Ok, jetzt geht’s los… Die Horrorgeschichten von den Bekannten, die schon einmal spielen waren im Kopf, die Mahnungen der Frauen im Ohr und die verhaltene Vorfreude in der Magengegend, machten daraus einen interessanten Mix. Zum Glück für uns erklärte sich Patrick bereit, uns in die Welt des bunten Farbspieles einzuführen. Es ist eben immer gut, wenn wenigstens einer weiß, was man machen sollte.

Am Morgen des 21. Juni 2014 war es dann soweit. Man traf sich auf dem Parkplatz, der inzwischen zweiten Heimat, des Reitrevier´s Münchehofe. Erstaunlicherweise gab es keine Ausfälle bei den vorangemeldeten Mitstreitern. Die Vorfreude überwog, das flaue Gefühl für das Unbekannte hielt sich in Grenzen. Dies funktionierte hervorragend bis zum Erreichen des Geländes der Paintballanlage. Der Anblick, der sich allerdings dort bot, ließ alle Aussagen des Bekanntenkreises wieder wahr werden.
Nicht nur das gefühlt 1000 Leute da waren, nein, es waren auch alle in Uniform und mit gigantischen Markieren unterwegs. Auch fiel das geringe Durchschnittsalter auf. Da kommt man sich mit jenseits der 40 Jahre schon eher wie eine Aufsichtsperson vor… Egal, Augen zu und durch. Bier ersetzt die Sorge, die Gemeinschaft der Unwissenden die leichte Panik.
Wir haben ja noch Patrick, der uns alle im Zweifel rächen wird …..

Bei der Ausgabe der Kleidung kam bei mir das erste Problem auf. Ich hatte im Vorfeld auf der Anlage angerufen und darauf hingewiesen, dass ich nicht nur groß bin, sondern auch vor Hunger geschwollen. „Kein Problem, wir haben alle Größen da“. Klar, den Film hatte ich auch gesehen. Die Kleidung muss wohl zu heiß gewaschen worden sein, denn es fehlte nicht nur in der Länge ein Stück, nein, auch mein Bauch wollte beim besten Willen nicht mit in den Overall. Zum Glück haben wir nach langem Suchen noch einen letzten passenden Overall gefunden, so dass mir das Junggesellen-Häschenkostüm erspart blieb.
Nachdem wir unsere Leihmakierer in Empfang genommen, die Einweisung erhalten und das zweite Bier getrunken hatten, konnte das Spiel beginnen.
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Ich kann nur meine Erfahrung schildern, aber ich muss sagen, wenn man mal begriffen hat, dass der Markierer am besten kurz vor Beginn des Spieles entsichert sein sollte – und nicht erst nach Start damit beginnt zu schauen, wie das geht – hat man auch länger was vom Spiel. Auch ist es hilfreich, sich nach dem Start eine Deckung zu suchen und nicht wie ein betrunkener Bär auf weiter Flur zu stehen…. Der einzige Vorteil war, das unsere Leihmasken allesamt innerhalb von 5 Sekunden so beschlugen, dass man noch nicht einmal den Kameraden neben sich klar erkennen konnte. Dadurch bekam ich zeitweise die Möglichkeit in Deckung zu fallen. Blöderweise kam ich auch bis zum finalen Treffer dort selten wieder raus…
Nach diesen und einigen anderen anfänglichen Problemen wurde es jedoch für uns ein schöner Tag.

Das Résumé nach diesem Tag: geile Sache, schöne Spiele, Adrenalin pur, Schutzmaske schei…, gerne wieder. Wahrscheinlich so in 6 Monaten…..

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